Montag, 22. Dezember 2008

Nokogiri and Webrat

Today I made some more steps using RSpec. My new steps involved Webrat, a handy library for acceptance tests, which depends on Nokogiri. The installation guide of webrat only mentioned to require webrat in your helper. But I got the following error
NameError: uninitialized constant Nokogiri::CSS::XML
After a I while figured out, that you first have to require nokogiri explicitly. So my steps for webrat are now beginning with:
require 'nokogiri'
require "webrat/rails"

steps_for :webrat do
  
  When "visits '$link'" do |link|
    visits link
  end
  ...
To check your gem versions against mine, here an extract of my gem list:
Rails (2.2.2)
webrat (0.3.2)
nokogiri (1.1.0)
libxml-ruby (0.9.7)
libxslt-ruby (0.9.1)

Dienstag, 4. November 2008

Compiling Ruby 1.9.1 on Leopard

Update
With the new Ruby 1.9.1 stable version, I only used the following configure (--with-readline-dir is not recognized anymore)
./configure --prefix=/usr/local --program-suffix=1.9
make
sudo make install


The new Ruby 1.9 Preview is out, time for a first impression. But already step one, compiling readline 5.2 failed. Thanx to Han's Hint, I was able to patch the responsible shobj-conf file.

So after patching readline's conf file, in the readline-5.2 directory:
./configure --prefix=/usr/local
make
sudo make install
Now compiling ruby should work as expected, don't forget to point to your new compilied readline library. In your ruby directory:
./configure --prefix=/usr/local --program-suffix=1.9 --with-readline-dir=/usr/local
make
sudo make install
Now you have both ruby versions in parallel, try ruby -v and ruby1.9 -v

Montag, 1. September 2008

Kurzpräsentation über Cassandra

Beim nächsten Treffen der Ruby on Rails User Group Schweiz am 3. September habe ich die Gelegenheit eine Kurzpräsentation zu halten. Ich werde die letzte Version von Cassandra vorstellen, meiner Prolog inspierten Ruby Library.

Seit der letzten Version hat sich wieder einiges getan: So werden Variablen nicht mehr mit Symbolen gekennzeichnet, sondern sie beginnen einfach mit einem Underscore.
Mit der neuen Version können jetzt ganz einfach 'Kategorien' erstellt werden, indem eine Klasse Cassandra einfach erweitert (extend). Damit können Prädikate nun auch Klassen zugeordnet werden, Cassandra löst diese beim suchen auf und gibt die entsprechenden Instanzen zurück.
Dies funktioniert auch über Vererbungen oder Mixins hinweg.

Bin jedenfalls gespannt auf das Feedback ...

Dienstag, 3. Juni 2008

Ruby meets Smalltalk

Avi Bryant , der Autor des Smalltalk Webframework Seaside, hat dieses Wochenende an der RailsConf 2008 MagLev vorgestellt, eine VirtualMachine für Ruby. Gemstone, die Firma hinter MagLev, hat schon jahrzentelange Erfahrung mit Smalltalk VMs und hat dieses Knowhow nun für Ruby umgemünzt. Anders ist auch kaum zu erklären wie sie in so kurzer Zeit, die Rede ist von 3 Monaten, eine eigene VM auf die Beine stellen konnten.

Erste Demos und Vergleiche mit MRI scheinen den alten Intepreter schlicht und einfach stehen zu lassen, MagLev soll je nach Benchmarktest zwischen 6 und 111 mal schneller sein.
Allzu oft haben wir schon gehört, dass eigentlich nichts dagegenspricht, dass Ruby so schnell wie Smalltalk sein könnte. MagLev hat nun offenbar den Beweis angetreten.

Noch ist MagLev nicht fähig Rails laufen zu lassen, aber Avi Bryant scheint keine Zweifel daran zu haben, dass auch dies in Kürze erreicht werden kann.

Die Kehrseite an der neuen VM ist wohl, dass sie nicht OpenSource sein wird. Der Ruby Sourcecode wird zwar öffentlich sein, der C Code für den Compiler wird aber geschlossen bleiben. Voraussichtlich wird es verschiedene Lizenzen je nach Grösse und Umfang geben. Ist zu hoffen, dass MagLev auch in einer Version für kleinere Budgets zu haben ist. Denn viel wird genau davon abhängen, ob sich MagLev in der Rails Community durchsetzten kann.

Update: Der erste Teil von Avi's Präsentation:
MagLev presentation at RailsConf 2008 - part 1 from Monty Williams on Vimeo.

Mittwoch, 19. März 2008

Ruby People

Für den zweiten Teil meiner Präsentation habe ich mich auf die Suche nach einigen bekannten Köpfen in der Ruby Gemeinschaft gemacht. Dabei war ich doch etwas zu eifrig, so dass meine Folie bald überladen war und ich sie aus der Präsentation kippen musste. Stattdessen stelle ich das "Gruppenbild" hier auf den Blog:

Donnerstag, 28. Februar 2008

By reference oder doch by value?!

Bei der Vorbereitung einer Schulung für Ruby bin ich auf eine verwirrende Eigenschaft gestossen:

Objekte werden in Ruby immer by reference übergeben, da Variablen nichts anderes als Referenzen auf Objekte sind. Aber siehe da:

def inc(n)
   n = n + 1
end
i = 1
inc(i) # => 2
puts i # => 1


Sieht aber so aus als ob Ruby nicht per reference übergeben würde, sondern by value.
Doch ein Blick in Docu zeigt, dass die Methode '+' ein neues Objekt mit dem Wert 2 zurückgibt, auf das nun n zeigt. Während i immer noch auf das alte Objekt mit dem Wert 1 zeigt. Würde Ruby kein neues Objekt erzeugen, sondern den Methoden-Receiver tatsächlich ändern:

a = 1
b = 2
c = a + b


ja dann wäre nach dieser Operation nicht nur c = 3, sondern auch a = 3.

Das ist aber immer noch nicht die ganze Wahrheit. Auch im folgendem Beispiel scheint Ruby by value zu übergeben:

def swap x,y
   y, x = x, y
end

a = 1
b = 2
swap a, b
puts a       # => 1
puts b       # => 2


Auch hier zeigt x nach dem Aufruf zwar auf 2, aber a immer noch auf 1. Doch die eigentliche Frage ist, warum werden überhaupt zwei Referenzen gebildet?

Weil Ruby Referenzen by value übergibt!

Übrigens herrscht in der Java-Welt immer noch das Gerücht, dass primitive Types by value übergeben werden und Objekte by reference. Stattdessen verhält sich Java genau gleich.

Montag, 25. Februar 2008

Erster Blick auf Cassandra

Es wird Zeit Cassandra vorzustellen, ein Projekt, das im Januar 2008 seine erste Version 0.2 erreicht hat.
Cassandra ist der Versuch eine logische Programmiersprache zu gestalten, die in einer objekt-orientierten Umgebung anwendbar ist. Logische Programmiersprachen wie Prolog folgen der Prädikatenlogik, wodurch das Prädikat im Vordergrund steht:

human(socrates).
parents(child, father, mother).


In Cassandra soll nach wie vor, das Objekt im Vordergrund stehen, das Prädikat hat eine ähnliche Stellung wie Objektattribute:

socrates.human!
child.parents!(father, mother)


Cassandra besteht ebenfalls wie Prolog aus Fakten, die mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet werden, Regeln und Abfragen (Queries), die mit einem Fragezeichen gekennzeichnet werden:

socrates.human? # => true
:x.mortal!.if :x.human # => x = socrates


Cassandra wurde als DSL (Domain Specific Language) in Ruby implementiert. Symbole dienen hier als Variablen.

Cassandra kann bereits aus Regeln und Fakten logische Schlüsse ziehen, wie die oben erwähnten Beispiele zeigen. Der nächste Schritt besteht nun darin Datenstrukturen einzubinden und Vererbung zu ermöglichen.