Montag, 27. Juli 2009

Szenario Greenfields

Die Lotka-Volterra-Gleichung beschreibt die Wechselwirkung von Räuber- und Beutepopulationen, wobei sich die Räuber- von der Beutepopulation ernährt. Interessant dabei ist, dass die gegenseitige Wechselwirkung der beiden Populationen das System stabil hält und sich dadurch selbst reguliert.
In meinem neusten Projekt, einer Simulation, habe ich dieses Szenario nachgebildet. Die Beutepopulation, bei mir einfach Resource genannt, hat im Gegensatz zur Obigen ein begrenztes Wachstum. Dadurch schwanken die beiden Populationen nicht mehr, in einer sinusförmigen Kurve, sondern stabilisieren sich auf einem Niveau.
Zudem wollte ich, die Resource auch unabhängig von der Population, meinen Räubern, simulieren können. Um dies zu erreichen musste ich die Resource von der Populationen entkoppeln. In meiner Simulation ist nur noch die Population an die Resource gekoppelt, hat aber auf diese Einfluss, indem sie sich von dieser ernährt und direkt deren Grösse ändert. Die Grösse der Resource auf der anderen Seite ist ausschlaggebend, wie viel Nahrung für die Population verfügbar ist und steuert damit deren Sterberate. Dadurch ist die Wechselwirkung wieder gegeben.

Dieses erste Szenario, das ich vorläufig Greenfields getauft habe, soll nun die Basis für verschiedene KI Agenten werden. Sie sollen die Populationen steuern und sich in diesem System zurechtfinden.

Keine Kommentare: